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Postunternehmen sind für die Zustellung zuständig

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Informationen über verschiedene Unternehmen zur Zustellung von Briefen und PaketenIn Deutschland besaß die Deutsche Bundespost bis 1995 das Postmonopol. Die Versendung von Briefen und Telekommunikation umfasste das Postmonopol und verhinderte, das andere Unternehmen als Wettbewerber an diesem Markt auftreten konnten.

Die deutsche Post

Die Deutsche Bundespost wurde durch die Postreform in drei privatwirtschaftliche Aktiengesellschaften, Deutsche Post AG, Deutsche Postbank AG und Deutsche Telekom AG, umgewandelt. Für die Telekommunikation wurde das Monopol hierdurch aufgehoben. Ein Monopol für den Paketversand gab es nicht. Aber auch das Briefmonopol sollte bis 2002 aufgehoben werden. Man entschied sich aber dies um 5 weitere Jahre zu verlängern, sodass der schrittweise Abbau dieses Monopols erst im Jahr 2007 endete. Die deutsche Briefmarke ist seit dem 01.01.2008 liberalisiert. Immer mehr private Postunternehmen traten seit Mitte der 2000er Jahre auf dem deutschen Briefmarkt. Dieser umfasst jährlich ein Volumen von 10 Mrd. Euro. Am Anfang waren diese Postdienstleister meistens Zeitungsverlage, weil sich schon über die logistische Erfahrung als Zusteller verfügten. Hierfür benötigten diese Postunternehmen eine Lizenz der Bundesnetzagentur. Diese sind in Fachverbänden organisiert und streben damit eine bundesweite flächendeckende Briefzustellung an.

Die Aufhebung des Briefmonopoles

Der Wettbewerb am Markt begann durch das Aufheben des Briefmonopols. Sofort bemerkte man die großen Unterschiede in Preis und Schnelligkeit. Musste man auch Unterschiede in der Zuverlässigkeit feststellen. Es gibt zwei Arten von Postunternehmen. Einmal gibt es die Postzustellung per Kurier und zum anderen die Zustellung per Spedition.

Kurierdienste (auch Kurier oder Bote genannt) übernehmen meistens nur kleine Sendungen zum Transport. Hierdurch sind hier große Unterschiede in der Beschädigung der Sendungen zu Speditionen zu bemerken. Auf Schnelligkeit sind die Kurierdienste ausgerichtet. Durch Fahrraddienste werden z. B. in Großstädte Kurierfahrten schneller erledigt. Die Sendungen werden persönlich beim Absender abgeholt und auch persönlich vom gleichen Kurierfahrer beim Empfänger abgegeben. Da ein Kurier zumeist nur eine Lieferung aufnimmt, kann, abgesehen von einem Unfall, kaum ein Transportschaden passieren. Kurierdienste werden aber nicht nur für Briefe oder Pakete eingesetzt. Zum Beispiel gibt es bei vielen der Elektrofachgeschäfte die Kurierdienste, die beim Kauf von Elektrogeräten die Anlieferung anbieten. Einige Geschäfte haben hierfür ihren eigenen Kurierdienst mit Technikern, die die bestellte Ware liefern. Aber die Geräte werden nicht nur geliefert, sondern auch gleich ausgepackt, aufstellt und angeschlossen. Drittanbieter für Kurierfahrten werden häufig von den größeren Geschäften eingesetzt. Aber auch diese bringen das Gerät, packen dieses aus und schließen es an. Um welches Gerät es sich handelt, ist es egal. Dies kann ein Fernseher, ein Gefrierschrank, ein Herd oder eine Waschmaschine sein. Diese Kurierdienste kosten bei vielen Geschäften gar nichts oder für den Aufwand wird ein recht überschaubarer Betrag verlangt.

Die Spedition


Da Speditionen viele Aufträge für einen Transportwagen gleichzeitig annehmen und dadurch sehr viele Pakete und Päckchen in einem Auto gleichzeitig transportiert werden, können hierbei schneller Schäden entstehen als wie bei Kurierdiensten. Dadurch, dass die Fahrer häufig lange Strecken unterwegs sind, zeigen sich auch dadurch Nachteile auf: Sie werden müde und oftmals auch unfreundlich. Leider gehen durch die Masse auch immer mal wieder Pakete verloren. In welcher Abteilung der Fehler zu suchen ist, also ob dies beim Sortieren im Logistikunternehmen oder aber ob es am Fahrer lag, kann meistens nicht festgestellt werden. Natürlich kann man anhand der Sendungsnummer im Internet nachsehen, wo sich das Paket aufhalten soll.

Image von: Peter Widmann – Fotolia

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